
Teheran in Flammen: Chamenei geißelt sein eigenes Volk und droht Trump

Während das iranische Regime das Internet kappt und Demonstranten erschießen lässt, greift Ayatollah Ali Chamenei zu bewährten Mitteln der Diktatur: Er beschimpft die eigene Bevölkerung und sucht den Schuldigen im Ausland. Die Proteste im Iran haben eine Dimension erreicht, die das Mullah-Regime in seinen Grundfesten erschüttert.
Der Despot zeigt sein wahres Gesicht
In einer vom Staatsfernsehen übertragenen Rede bezeichnete der 86-jährige Chamenei die Protestteilnehmer als „Vandalen" – Menschen, die nichts weiter fordern als ein würdiges Leben in einem Land, das auf Öl schwimmt, aber seine Bürger hungern lässt. Die Islamische Republik werde „nicht zurückweichen", tönte der greise Diktator, während draußen sein Volk für Freiheit und Brot auf die Straße geht.
Besonders entlarvend ist Chameneis Versuch, die Demonstranten in die Nähe von US-Präsident Donald Trump zu rücken. Sie würden „ihre eigenen Straßen zerstören, um den Präsidenten eines anderen Landes glücklich zu machen", behauptete er. Eine Unterstellung, die so absurd wie durchsichtig ist. Die Menschen im Iran protestieren nicht für Trump – sie protestieren gegen ein Regime, das sie seit Jahrzehnten unterdrückt, ausplündert und ermordet.
Mindestens 45 Tote – darunter acht Kinder
Die Zahlen sprechen eine grausame Sprache: Nach Angaben der Organisation Iran Human Rights wurden seit Beginn der Proteste am 28. Dezember mindestens 45 Demonstranten getötet, darunter acht Minderjährige. Acht Kinder, die für eine bessere Zukunft auf die Straße gingen und dafür mit dem Leben bezahlten. Die iranischen Behörden geben lediglich 21 Tote zu – eine Zahl, die angesichts der dokumentierten Gewalt wie blanker Hohn klingt.
Trotz eines stundenlangen Internet-Blackouts, mit dem das Regime die Kommunikation der Protestierenden unterbinden wollte, gehen die Demonstrationen weiter. In mindestens 50 Ortschaften und Städten, vor allem im Westen des Landes, versammeln sich die Menschen seit fast zwei Wochen. Der im Exil lebende Kronprinz Reza Pahlavi hatte zu Massenprotesten aufgerufen – und sein Volk folgt, trotz aller Gefahren.
Trump reagiert mit klaren Worten
US-Präsident Donald Trump ließ sich von Chameneis Drohungen nicht beeindrucken. In einem Radiointerview stellte er klar: „Ich habe ihnen klargemacht, dass wir hart durchgreifen werden, wenn sie anfangen, Menschen zu töten." Die USA seien „schussbereit". Chamenei konterte mit der bizarren Behauptung, Trumps Hände seien „mit dem Blut von mehr als tausend Iranern befleckt" – während seine eigenen Sicherheitskräfte auf unbewaffnete Demonstranten schießen.
Der Vergleich, den Chamenei zog, könnte sich als prophetisch erweisen: Wie die bis 1979 herrschende Schah-Dynastie sei Trump „arrogant" und werde „gestürzt", sagte er. Doch wer hier tatsächlich vor dem Sturz steht, dürfte jedem klar sein, der die Bilder aus Teheran sieht.
Europa schweigt – wieder einmal
Während das iranische Volk sein Leben riskiert, herrscht in den europäischen Hauptstädten betretenes Schweigen. Keine entschlossenen Sanktionen, keine klaren Worte der Solidarität, keine Konsequenzen für ein Regime, das Kinder erschießt. Es ist dieselbe beschämende Passivität, die Europa schon bei den Protesten 2022 an den Tag legte, als die junge Mahsa Amini von der Sittenpolizei zu Tode geprügelt wurde.
Die wirtschaftliche Misere, die den Zorn der Iraner entfacht hat, ist hausgemacht. Jahrzehnte der Korruption, der Misswirtschaft und der Finanzierung von Terrororganisationen im Ausland haben ein Land ruiniert, das eigentlich zu den reichsten der Region gehören könnte. Dass Chamenei die wirtschaftlichen Forderungen der Demonstranten als „berechtigt" bezeichnete, zeigt nur, wie verzweifelt das Regime mittlerweile ist.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob das Mullah-Regime diese Krise übersteht – oder ob die Geschichte des Iran ein neues Kapitel aufschlägt. Die Menschen auf den Straßen von Teheran haben ihre Entscheidung bereits getroffen.
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