
Trumps Gaza-Friedensplan: Zweite Phase läutet Entwaffnung der Hamas ein

Während Europa weiterhin mit seinen eigenen hausgemachten Problemen kämpft und die deutsche Politik sich in ideologischen Grabenkämpfen verliert, zeigt die amerikanische Außenpolitik unter Präsident Donald Trump, wie entschlossenes Handeln aussehen kann. Der Sondergesandte Steve Witkoff verkündete am 14. Januar den Beginn der zweiten Phase des ambitionierten Gaza-Friedensplans – ein Schritt, der das kriegsgebeutelte Gebiet grundlegend transformieren soll.
Von der Waffenruhe zur Demilitarisierung
Die zweite Phase markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Nahostpolitik der Trump-Administration. Nach der im Oktober eingeleiteten Waffenruhe geht es nun ans Eingemachte: Die vollständige Entwaffnung der Hamas und die Etablierung einer technokratischen Übergangsregierung stehen auf der Agenda. Das sogenannte "Nationale Komitee für die Verwaltung Gazas" (NCAG) soll künftig die Geschicke des Territoriums lenken – ein pragmatischer Ansatz, der ideologische Scheuklappen bewusst außen vor lässt.
Trump selbst hat wiederholt angekündigt, dem künftigen "Friedensrat" von Gaza vorzusitzen. Eine bemerkenswerte Ansage, die zeigt, wie ernst es der amerikanischen Führung mit der Stabilisierung der Region ist. Der 20-Punkte-Plan sieht dabei auch Amnestie für Hamas-Mitglieder vor, die freiwillig ihre Waffen niederlegen, sowie freies Geleit für jene, die das Gebiet verlassen möchten.
Wiederaufbau vor gewaltigen Herausforderungen
Die Dimension der anstehenden Aufgaben ist kaum zu überschätzen. Nach Schätzungen des UN-Entwicklungsprogramms belaufen sich die Kriegsschäden in Gaza auf rund 70 Milliarden Dollar – eine astronomische Summe, die den Wiederaufbau zu einem Mammutprojekt macht. Wer diese Kosten letztlich tragen wird, bleibt vorerst im Dunkeln.
"Die Vereinigten Staaten erwarten, dass Hamas seinen Verpflichtungen vollständig nachkommt, einschließlich der sofortigen Rückgabe der letzten verstorbenen Geisel. Ein Versäumnis wird ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen."
Mit diesen unmissverständlichen Worten machte Witkoff deutlich, dass Washington keine Spielchen dulden wird. Von den 28 verstorbenen israelischen Geiseln wurden bislang 27 zurückgegeben – die letzte steht noch aus.
Fragile Waffenruhe unter Beschuss
Die Umsetzung des Friedensplans gestaltet sich erwartungsgemäß holprig. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Am 19. Oktober beschuldigte das israelische Militär die Hamas, einen Angriff auf israelische Truppen im Rafah-Gebiet durchgeführt zu haben, bei dem zwei Soldaten getötet wurden. Die Hamas bestritt jegliche Kenntnis. Im Dezember wiederum führte Israel einen Luftangriff auf einen Hamas-Kommandeur durch, der angeblich weiterhin Waffen beschaffte.
Während sich die Weltgemeinschaft in endlosen Debatten über Klimaziele und Gendersternchen verliert, demonstriert die Trump-Administration, dass echte Diplomatie Ergebnisse liefern kann. Ob der ambitionierte Plan letztlich Früchte trägt, wird die Zeit zeigen. Eines steht jedoch fest: Tatenlosigkeit war noch nie eine Lösung für komplexe geopolitische Konflikte.
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