Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
15.09.2026
11:02 Uhr
KI-generiert

U16-Wahl in Berlin: Linke räumt ab – Tierschutzpartei schlägt die AfD

U16-Wahl in Berlin: Linke räumt ab – Tierschutzpartei schlägt die AfD
Symbolbild: KI-generiert

In Berlin haben knapp 40.000 Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren symbolisch abgestimmt – und das Ergebnis ist ein politisches Ausrufezeichen. Die Linke kommt auf rund 33 Prozent, die Grünen auf knapp 21 Prozent. Die CDU landet einstellig, hinter ihr folgt fast gleichauf die Tierschutzpartei.

Organisiert wurde die Wahlsimulation nach Angaben der Veranstalter vom Pestalozzi-Fröbel-Haus, einer Stiftung des öffentlichen Rechts. Abgestimmt wurde in der Woche vom 7. bis 11. September – sechs Tage vor der echten Abgeordnetenhauswahl am 20. September.

Eine Linkskoalition ganz ohne SPD

Rechnet man die Zahlen durch, ergibt sich ein Bild, das es in der Berliner Realität so noch nie gab: Linke und Grüne kämen zusammen auf mehr als 53 Prozent – rechnerisch bräuchten sie die SPD nicht einmal mehr als Juniorpartner.

Die Sozialdemokraten landen bei knapp zwölf Prozent. Die CDU erreicht 8,3 Prozent, die Tierschutzpartei 7,7 Prozent. Die AfD bleibt mit knapp sechs Prozent hauchdünn über der Fünfprozenthürde, die FDP scheitert mit 3,2 Prozent klar. Auch Volt, das mit einem provokanten Slogan gezielt junges Publikum umwirbt, kommt über 2,6 Prozent nicht hinaus.

Die Zahlen sind ausdrücklich nicht repräsentativ

Wichtig für die Einordnung: Die Veranstalter selbst betonen, dass die Ergebnisse nicht repräsentativ seien, weil die Teilnahme freiwillig ist. Eine Altersuntergrenze nach unten gibt es nicht, auch die Staatsangehörigkeit spielt bei der Simulation keine Rolle.

Aus der U18- wurde in Berlin erstmals eine U16-Wahl. Der Grund: Das reguläre Wahlalter für das Abgeordnetenhaus wurde auf 16 Jahre abgesenkt. Wer 16 ist, darf am Sonntag also ernsthaft mitentscheiden – über Haushalte, Mieten, Schulen und Milliardenschulden.

Ungültige Stimmen mit Sprengkraft

Mehr als drei Prozent der Stimmzettel waren ungültig. Das ist in Berlin kein Schönheitsfehler, sondern bares Mandatsgeld: Weil die Prozentwerte hier unter Einschluss der ungültigen Stimmen berechnet werden, steigt mit jedem verdorbenen Zettel faktisch die Hürde für kleine Parteien. In anderen Bundesländern und im Bund ist das anders geregelt.

Was der Testlauf über die Hauptstadt verrät

Auch bei den echten Wählern liegt die Linke vorn: Medienberichten zufolge zog sie in einer ARD-Umfrage kurz vor der Wahl knapp an der CDU vorbei, die AfD wurde dort bei rund 18 Prozent gesehen – deutlich vor Grünen und SPD. Unter den Jüngsten dagegen spielt die AfD kaum eine Rolle.

Aus Sicht unserer Redaktion ist das weniger ein Urteil über eine Generation als über das, was ihr angeboten wird: viel Moral, wenig Ökonomie. Wer im Unterricht selten lernt, was Schulden, Zinsen und Kaufkraftverlust im Alltag anrichten, dem klingen Enteignungs- und Verteilungsparolen naturgemäß verlockend. Die Rechnung für die aktuelle Schuldenpolitik – 500 Milliarden Euro Sondervermögen inklusive – zahlt am Ende exakt jene Altersgruppe, die hier gerade symbolisch ihr Kreuz gesetzt hat.

Und genau das bleibt die unbequeme Lehre: Politische Mehrheiten wechseln, die Last bleibt. Wer sein Vermögen unabhängig von Wahlergebnissen und Staatsschulden absichern will, setzt traditionell auf Sachwerte – physisches Gold und Silber gelten dabei seit Generationen als bewährte Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wir geben keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen ab. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen