Kostenlose Beratung
+49 7930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
15.09.2026
05:31 Uhr
KI-generiert

„Wir müssen schrumpfen“: Taz-Ökonomin will Europa ärmer machen

„Wir müssen schrumpfen“: Taz-Ökonomin will Europa ärmer machen
Symbolbild: KI-generiert

Weniger Wohlstand, weniger Fleisch, mehr Steuern: Die Wirtschaftsredakteurin der linken Wochenzeitung taz, Ulrike Herrmann, hat im Podcast „Thema des Tages“ der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ ihr Rezept für Europa präsentiert. Ihre Kernbotschaft laut dem Bericht über das Gespräch: Grünes Wachstum sei eine „Illusion“ – Europa müsse schrumpfen.

Moderator Schold Wilhelm befragte Herrmann demnach zur Lage des Kontinents zwischen US-Zöllen, russischer Aggression und chinesischem Konkurrenzdruck. Wer vom Untergang Europas spreche, so ihre Antwort, „belüge“ die eigenen Wähler.

Zwei Prozent auf große Vermögen – jedes Jahr

Konkret wird es beim Geld. Zur Finanzierung der Aufrüstung schlägt Herrmann dem Bericht zufolge eine Vermögensteuer von zwei Prozent für alle EU-Bürger mit mehr als 100 Millionen Euro Vermögen vor – nach dem Modell des französischen Ökonomen Gabriel Zucman.

Dieses Modell ist kein Randthema mehr. In Frankreich sprach sich die Nationalversammlung Medienberichten zufolge im Februar 2025 für eine solche „Taxe Zucman“ aus; seither spaltet der Vorschlag das Land. Auch im Kreis führender Industriestaaten wurde über eine globale Mindestbesteuerung sehr großer Vermögen diskutiert.

Die Befürworter argumentieren, zwei Prozent seien maßvoll, weil Milliardärsvermögen im Schnitt stärker wüchsen. Kritiker halten dagegen: Eine Substanzsteuer greift auch dann zu, wenn gar kein Gewinn anfällt – bei Betriebsvermögen, Fabriken, Maschinen. In Deutschland wird die Vermögensteuer seit 1997 nicht mehr erhoben, nachdem das Bundesverfassungsgericht 1995 die damalige Bewertungspraxis beanstandet hatte.

Migration, KI-Crash und ein „Mafiastaat“

Auch sonst spart Herrmann nicht mit steilen Thesen. Ohne Zuwanderung würde „alles zusammenbrechen“, wird sie zitiert; die Beschränkung auf qualifizierte Migranten sei „Quatsch“, man brauche Arbeitskräfte auf allen Qualifikationsstufen. Fragen nach Integrationsproblemen, Kosten der Sozialsysteme oder gesellschaftlichem Zusammenhalt kamen in dem Gespräch dem Bericht zufolge nicht vor.

Dazu die Prognose, die aktuelle KI-Welle großer Sprachmodelle sei „tot“ und werde binnen zwei Jahren krachen. Russland bezeichnet sie als „Mafiastaat“, Chinas Staatschef Xi Jinping als „tendenziell paranoid“. Die Unterstützung der Ukraine habe Europa kaum etwas gekostet – eine Einschätzung, die angesichts von Energiepreisschock und Inflationswelle zumindest diskussionswürdig erscheint.

Verzicht als Programm – wer zahlt die Rechnung?

Herrmann ist mit dieser Linie nicht neu: Ihr Buch „Das Ende des Kapitalismus“ wirbt seit 2022 für „grünes Schrumpfen“ statt grünes Wachstum. Als zentrale Klimamaßnahme nennt sie im Podcast ausgerechnet deutlich weniger Fleischkonsum.

Aus Sicht unserer Redaktion offenbart genau das die Schieflage der Debatte: Während deutsche Industriebetriebe unter Energiepreisen, Bürokratie und Abgabenlast ächzen, wird Verzicht zum politischen Programm erklärt. Schrumpfen heißt am Ende: weniger Löhne, weniger Investitionen, weniger Rente.

Wer glaubt, Umverteilung ersetze Produktivität, dürfte sich täuschen. Und wer sein Vermögen vor immer neuen Zugriffsideen schützen will, denkt traditionell auch über physisches Gold und Silber nach – seit Jahrhunderten die Versicherung gegen politische Experimente.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Er stellt weder eine Anlageberatung noch eine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Jeder Anleger muss eigenständig recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen