
ZDF-Moderatorin Slomka attackiert AfD mit fragwürdigen Vergleichen – und kassiert dafür fast 400.000 Euro

Die öffentlich-rechtliche Rundfunklandschaft in Deutschland liefert einmal mehr ein Paradebeispiel dafür, wie weit sich der vermeintlich neutrale Journalismus von seinem eigentlichen Auftrag entfernt hat. Marietta Slomka, das Aushängeschild des ZDF-„Heute Journals", hat in einem Interview mit der Zeit die AfD mit Worten bedacht, die man sonst eher auf dem Schulhof vermuten würde als in einem seriösen Mediendiskurs.
Tauben, Schachbretter und rhetorische Entgleisungen
Die 56-jährige Journalistin, die seit fast einem Vierteljahrhundert das Nachrichtenmagazin des Zweiten Deutschen Fernsehens moderiert, verglich Gespräche mit AfD-Politikern allen Ernstes mit einer Partie Schach gegen eine Taube. Diese würde zunächst die Figuren umwerfen und dann noch auf das Spielfeld defäkieren. Ein Vergleich, der nicht nur geschmacklich fragwürdig erscheint, sondern auch die Frage aufwirft, ob hier noch journalistische Distanz gewahrt wird oder bereits offene Parteinahme betrieben wird.
Die AfD, so Slomka weiter, mache „die Lüge zur Normalität, zu einer durchlaufenden rhetorischen Figur". Populisten würden Gespräche bewusst eskalieren, indem sie „quasi im Sekundentakt mit krassen Behauptungen und Anwürfen" auf ihr Gegenüber einstürmten. Interessant dabei: Für Politiker anderer Parteien findet die Moderatorin deutlich mildere Worte. Diese würden zwar auch gelegentlich die Unwahrheit sagen, aber es sei ihnen wenigstens „unangenehm, wenn sie dabei erwischt werden".
Doppelte Standards im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Man reibt sich verwundert die Augen. Dieselben Medien, die jahrelang unkritisch Regierungsnarrative verbreiteten – sei es zur Migrationspolitik, zur Corona-Pandemie oder zur Energiewende – erheben sich nun zum moralischen Richter über eine demokratisch gewählte Oppositionspartei. Wo war die kritische Nachfrage, als die Ampelkoalition ihre Versprechen reihenweise brach? Wo war der investigative Journalismus, als Milliarden an Steuergeldern in fragwürdige Projekte flossen?
Besonders pikant erscheint Slomkas Aussage im Kontext der anstehenden Landtagswahlen. Sie äußerte Zweifel, ob Interviews mit AfD-Politikern „gerade in aufgeheizten Wahlkampfzeiten" einen Erkenntnisgewinn liefern würden. Übersetzt bedeutet dies wohl: Die zweitgrößte politische Kraft im Land soll nach Möglichkeit von der medialen Bühne ferngehalten werden. Ein demokratisches Verständnis sieht wahrlich anders aus.
Fast 400.000 Euro für einseitige Berichterstattung
Der Gebührenzahler darf für diese Form des Journalismus tief in die Tasche greifen. Laut einem Bericht der Welt am Sonntag erhielt Slomka im Jahr 2023 ein Brutto-Honorar von stolzen 393.750 Euro. Eine Summe, die viele Bürger in einem ganzen Jahrzehnt nicht verdienen – und die aus den Zwangsgebühren finanziert wird, die jeder Haushalt entrichten muss, ob er das Programm nun schätzt oder nicht.
Die Reaktionen in den sozialen Medien und Kommentarspalten zeigen deutlich, dass ein wachsender Teil der Bevölkerung diese Art der Berichterstattung nicht länger akzeptieren will. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, einst als Garant für ausgewogene Information gedacht, hat sich in den Augen vieler Bürger zu einem Sprachrohr der etablierten Politik entwickelt. Die Forderung nach einer grundlegenden Reform des Systems wird immer lauter – und Auftritte wie dieser dürften kaum dazu beitragen, das verlorene Vertrauen zurückzugewinnen.
Ein Symptom einer tieferen Krise
Was Slomkas Äußerungen letztlich offenbaren, ist weniger ein Problem der AfD als vielmehr ein Problem des deutschen Mediensystems selbst. Wenn eine Moderatorin, die zur Neutralität verpflichtet wäre, derart offen Partei ergreift, dann ist dies ein Symptom einer tieferen Vertrauenskrise. Die Bürger spüren längst, dass ihnen keine objektive Berichterstattung mehr geboten wird, sondern betreutes Denken im Gewand des Qualitätsjournalismus.
Die eigentliche Ironie liegt darin, dass gerade jene, die anderen vorwerfen, die Lüge zur Normalität zu machen, selbst mit zweierlei Maß messen. Denn wer Millionen von Wählern pauschal als Opfer von Populisten darstellt, der betreibt selbst jene Spaltung der Gesellschaft, die er anderen vorwirft. Deutschland braucht keine Journalisten, die dem Bürger erklären, was er zu denken hat – sondern solche, die ihm alle Fakten präsentieren und ihn selbst urteilen lassen.

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