
Öffentlich-rechtliche Meinungsmache: MDR-Kolumnistin relativiert linksextremen Terror in Berlin

Während Zehntausende Berliner Haushalte im eisigen Winter ohne Strom und Heizung ausharren mussten, während Pflegebedürftige und chronisch Kranke um ihre Versorgung bangten, während der Senat eine Großschadenslage ausrief – da findet eine Kolumnistin des öffentlich-rechtlichen Mitteldeutschen Rundfunks nichts Besseres zu tun, als den Verdacht auf linksextremistische Täter als „durchschaubaren Trick" abzutun. Man reibt sich verwundert die Augen.
Die Faktenlage spricht eine deutliche Sprache
Die Ermittlungsbehörden haben ein Bekennerschreiben vorliegen, das sie nach bisherigen Erkenntnissen für glaubwürdig halten. Die Untersuchungen richten sich auf linksextreme Strukturen, die bereits in der Vergangenheit vergleichbare Anschläge auf kritische Infrastruktur verübt haben sollen. Kabel wurden gezielt zerstört, die Stromversorgung ganzer Stadtteile sabotiert. Rund 45.000 Haushalte und etwa 2.200 Unternehmen waren betroffen. Das ist kein Kavaliersdelikt, das ist Terror gegen die Zivilbevölkerung.
Doch für Antonia Groß, die im MDR-Format „Das Altpapier" ihre Einschätzungen zum Besten gibt, scheint all das nebensächlich zu sein. Stattdessen konstruiert sie eine abenteuerliche These: Wer jetzt auf Linksextremismus blicke, bediene ein bekanntes Muster – „medial wirksam und deshalb beliebt bei Rechten, um von Gefahren durch Rechtsextremismus abzulenken". Man könne „fast nur mit den Augen rollen, so durchschaubar ist der Trick", schreibt sie mit einer Arroganz, die ihresgleichen sucht.
Verhöhnung der Opfer auf Kosten der Gebührenzahler
Besonders geschmacklos wird es, wenn die MDR-Autorin sich über die Betroffenen lustig macht. Lokalreportagen über Nachbarschaftshilfe und Menschen in Notsituationen nutzt sie, um sich über „Haustierhalter*innen" zu mokieren. Einen Mann, der verzweifelt versucht, seinen 30 Jahre alten Wels am Leben zu erhalten, indem er mit dem Campingkocher Wasser erhitzt, bezeichnet sie als Lieferanten eines „über-fühligen Zitats". Wo bleibt hier die viel beschworene Empathie, die sonst bei jeder Gelegenheit eingefordert wird?
Diese Kälte gegenüber den Leidtragenden eines mutmaßlich linksextremistischen Anschlags offenbart ein erschreckendes Weltbild. Offenbar wiegt die ideologische Verortung schwerer als das Schicksal von Menschen, die mitten im Winter frieren mussten. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, finanziert durch Zwangsgebühren aller Bürger, leistet sich solche Kolumnistinnen – und wundert sich dann über schwindende Akzeptanz.
Die Doppelmoral des Mediensystems
Man stelle sich nur einmal vor, die Rollen wären vertauscht: Ein Anschlag mit Bekennerschreiben aus dem rechten Spektrum, und ein Journalist würde die behördliche Einordnung als „durchschaubaren Trick der Linken" abtun. Der Aufschrei wäre ohrenbetäubend, die Karriere des Betreffenden vermutlich beendet. Doch wenn es um linksextreme Gewalt geht, gelten offenbar andere Maßstäbe.
Die Biographie der Autorin spricht Bände: Sie schreibt laut MDR-Eigendarstellung über „Medien, Geschlechterpolitik und rechte Netzwerke". Linke Netzwerke scheinen nicht in ihrem Interessengebiet zu liegen – oder werden eben als „durchschaubarer Trick" wegdefiniert, wenn sie sich durch Terroranschläge bemerkbar machen. Diese einseitige Perspektive ist symptomatisch für weite Teile des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der seinen Informationsauftrag längst zugunsten ideologischer Meinungsmache aufgegeben hat.
Ein Symptom des Verfalls
Der Fall zeigt exemplarisch, wie weit sich Teile der deutschen Medienlandschaft von einer ausgewogenen Berichterstattung entfernt haben. Statt die Fakten sprechen zu lassen und die Ermittlungsergebnisse abzuwarten, wird reflexartig relativiert, sobald der Verdacht auf das „falsche" politische Lager fällt. Dass dabei Menschen zu Schaden kamen, dass kritische Infrastruktur angegriffen wurde, dass der gesellschaftliche Frieden gefährdet ist – all das tritt hinter die ideologische Agenda zurück.
Die deutschen Bürger haben ein Recht darauf, von ihren öffentlich-rechtlichen Medien sachlich und unvoreingenommen informiert zu werden. Was sie stattdessen bekommen, ist allzu oft Haltungsjournalismus der übelsten Sorte. Es wird höchste Zeit, dass die Politik diesem Treiben Einhalt gebietet und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf seinen eigentlichen Auftrag zurückführt – oder ihn grundlegend reformiert. Denn eines ist klar: Solange Kolumnistinnen wie Antonia Groß unwidersprochen linksextremen Terror verharmlosen dürfen, hat der ÖRR jede Legitimation verspielt.
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