
Straße von Hormus: Verbündete lassen Trump abblitzen – und Deutschland duckt sich wieder weg
Die Lage im Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Seit dem Ausbruch des Iran-Krieges Ende Februar 2026 ist die Straße von Hormus – jene schmale Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports fließt – durch das iranische Militär de facto blockiert. Die Konsequenzen sind verheerend: explodierende Energiepreise, nervöse Märkte und eine Weltwirtschaft, die ohnehin schon auf tönernen Füßen steht. Und was tut die internationale Gemeinschaft? Sie zögert, laviert und duckt sich weg.
Trumps Hilferuf verhallt im diplomatischen Nirwana
US-Präsident Donald Trump hatte zunächst vollmundig angekündigt, die amerikanische Kriegsmarine werde in Kürze damit beginnen, Tanker durch die Meerenge zu eskortieren. Doch offenbar dämmerte es auch im Weißen Haus, dass die Vereinigten Staaten diese gewaltige logistische Aufgabe nicht allein stemmen können – oder wollen. Am 14. März schlug Trump deshalb vor, dass andere Nationen ebenfalls Kriegsschiffe entsenden sollten. Er nannte dabei China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien.
Die Reaktionen? Ernüchternd, um es diplomatisch auszudrücken. Der britische Energieminister Ed Miliband betonte, es sei nun wichtig, „den Konflikt zu deeskalieren" – eine Formulierung, die in der Sprache der Diplomatie ungefähr so viel bedeutet wie: Macht euren Krieg alleine. Japan verwies auf die „extrem hohen" gesetzlichen Hürden für eine Entsendung von Marineschiffen. Südkorea erklärte wolkig, man werde das Thema „in enger Abstimmung mit den Vereinigten Staaten gründlich betrachten". Gründlich betrachten – das klingt nach monatelangem Ausschusssitzen, während die Ölpreise durch die Decke gehen.
Deutschland lehnt ab – wie gewohnt
Und Deutschland? Die Bundesregierung unter Friedrich Merz hat eine Beteiligung bereits am 13. März kategorisch ausgeschlossen. Man mag darüber streiten, ob diese Entscheidung klug oder feige ist. Fest steht: Ein Land, das sich als wirtschaftliche Großmacht versteht und dessen Industrie existenziell von stabilen Energielieferungen abhängt, verweigert jede militärische Mitverantwortung zur Sicherung genau dieser Lieferungen. Das ist symptomatisch für eine deutsche Außenpolitik, die seit Jahren zwischen moralischem Zeigefinger und strategischer Handlungsunfähigkeit pendelt.
Man erinnere sich: Schon bei früheren Krisen in der Straße von Hormus – etwa 2019, als der Iran britische Tanker kaperte – tat sich Deutschland schwer, überhaupt eine Position zu formulieren. Während andere Nationen Fregatten entsandten, debattierte Berlin über Mandatsgrundlagen und völkerrechtliche Bedenken. Geschichte wiederholt sich offenbar nicht nur, sie kopiert sich selbst.
Iranische Drohungen und die Eskalationsspirale
Derweil verschärft sich die Lage vor Ort stündlich. Die iranischen Revolutionsgarden kontrollieren die Meerenge und haben nicht nur die Schifffahrt blockiert, sondern auch Ölanlagen in mehreren Golfstaaten sowie Öltanker beschossen. Die Drohungen aus Teheran werden immer schriller: Man werde den israelischen Premierminister Netanjahu „jagen und töten", verlautbarte es aus den Reihen der Revolutionsgarden. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi warnte andere Länder vor Schritten, die zu einer „Eskalation und Ausweitung des Konflikts" führen könnten – eine bemerkenswerte Chuzpe angesichts der Tatsache, dass es der Iran selbst ist, der eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt blockiert.
Israel flog unterdessen weitere Luftangriffe auf iranisches Territorium. Die USA griffen am 13. März die strategisch bedeutsame Öl-Umschlaginsel Charg an, über die rund 90 Prozent der iranischen Rohölexporte abgewickelt werden. Trump behauptete, militärische Ziele seien „vollständig ausradiert" worden, die Ölanlagen selbst jedoch intakt geblieben. Iranische Behörden bestätigten, der Exportbetrieb laufe uneingeschränkt weiter. Die iranische Armee drohte ihrerseits, im Falle von Angriffen auf ihre Ölanlagen sämtliche Energieinfrastruktur von Unternehmen mit US-Beteiligung „in Schutt und Asche" zu legen.
Ölpreis-Explosion und die Folgen für den Bürger
Was bedeutet das alles für den deutschen Bürger? Ganz einfach: noch höhere Energiepreise. Die ohnehin angespannte Lage an den Tankstellen und bei den Heizkosten dürfte sich weiter verschärfen. Deutschland, das sich in ideologischer Verblendung von der Kernkraft verabschiedet hat und nun stärker denn je von Gasimporten abhängt, trifft diese Krise mit besonderer Wucht. Während andere europäische Länder – wie der Artikel andeutet – längst wieder verstärkt auf Kernenergie setzen, hält die Bundesrepublik stur am Atomausstieg fest. Eine Entscheidung, die sich in Zeiten wie diesen als geradezu fahrlässig erweist.
Trump selbst erklärte in einem Fernsehinterview, er sei derzeit nicht zu Verhandlungen mit dem Iran bereit, solange die nukleare Frage ungeklärt bleibe. Das lässt wenig Hoffnung auf eine baldige Entspannung. Die Welt schlittert sehenden Auges in eine Energiekrise, die jene von 1973 in den Schatten stellen könnte.
Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten
In solchen Zeiten geopolitischer Verwerfungen und explodierender Energiepreise zeigt sich einmal mehr der unschätzbare Wert physischer Edelmetalle. Während Aktienmärkte nervös reagieren, Währungen unter Druck geraten und die Inflation weiter angeheizt wird, bewährt sich Gold seit Jahrtausenden als Krisenwährung und Vermögensschutz. Wer sein Portfolio nicht ausschließlich den Launen der Geopolitik ausliefern möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle als stabilisierendes Element in seine Vermögensstrategie einzubeziehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, gründlicher Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keinerlei Haftung.

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